NetzwerkHaus

Seit 2010 wird das Stadtteilnetzwerk Potsdam-West
e.V. von der Landeshauptstadt Potsdam im Rahmen
der Nachbarschafts- und Begegnungshausarbeit in den
Stadtteilen gefördert. Zahlreiche Plätze im öffentlichen
Raum wie der Freizeit- und Spielplatz WESTKURVE in
der Brandenburger Vorstadt, die Freifläche PLATTE im
Haeckelkiez, der Seniorentreffpunkt Brückenbogen, die
Stadtheide oder der Schillerplatz sind in den vergangenen
Jahren mit Unterstützung des Stadtteilnetzwerks in
Gemeinschaft mit den Nachbarschaften belebt worden.

Der Bedarf an Räumen zum gemeinschaftlichen Leben
im Stadtteil Potsdam-West ist groß. Das Stadtteilnetzwerk
fördert gemeinschaftliche und nachbarschaftliche
Aktivitäten im Stadtteil, verbindet engagierte Menschen
und unterschiedliche Gruppen. Das Nachbarschaftshaus
ist der ideale Standort, um die kreative Vielfalt der Nachbarschaft
an einem gemeinschaftlichen Standort für alle
gewinnbringend lebendig werden zu lassen.
Durch die Zusammenarbeit mit Kreativen, Ehrenamtlichen,
alten und jungen Menschen entstehen immer
wieder überraschende und stärkende gemeinschaftliche
Visionen, Wege und Ziele. Die Arbeit des Stadtteilnetzwerks
wird durch diese räumliche Integration im Nachbarschaftshaus
gestärkt.

Im Stadtteilnetzwerk ist auch ein Teil des „Büros für Bürgerbeteiligung“
der Landeshauptstadt Potsdam angesiedelt.
Es bietet Beratung, Begleitung und logistische
Unterstützung für engagierte Menschen und organisierte
Gruppen, die an der Stadtentwicklung von Potsdam
im umfassenden Sinne teilhaben wollen. Das Nachbarschaftshaus
bietet eine Vielzahl an räumlichen Möglichkeiten
für die notwendigen Begegnungen und kann ein
Ort gelebter Beteiligungskultur in Potsdam werden.

Die internationale Stadtteilarbeit ermöglicht Austauschund
Begegnungsprojekte in unterschiedlichen Bereichen:
Bildung und kulturelle Bildung, Inklusion, Intergenerativität,
internationaler Austausch. Die Projektarbeit
des NetzwerkHauses bereichert den gesamten Standort
und dessen Umgebung kontinuierlich mit neuen Impulsen
und Alterität. Dazu gehört auch das Projekt „Neue
Nachbarschaften“ das einen Begegnungsraum im Nachbarschaftshaus
findet: Alteingesessene, Zugezogene und
Menschen auf „Zwischenstationen“ können sich hier ungezwungen
begegnen und kennenlernen.

Insbesondere in diesem Zusammenhang werden für das
Nachbarschaftshaus auch Möglichkeiten der Übernachtung
bzw. der Residenz berücksichtigt. In ausgewählten
Räumen sollen Schlafplätze entstehen, ohne dadurch
die prinzipielle Offenheit gegenüber anderen Nutzungsmöglichkeiten
einzuschränken. Eine Residenz kann dazu
dienen Kreative oder Akteure aus den verschiedensten
Stadtteil- und Begegnungsprojekten temporär zu beherbergen.
Sie kann aber auch ein Ausgangspunkt für
zeitintensive Nachbarschafts- und Kunstprojekte oder internationale
Begegnungen sein. Denkbar ist eine Unterbringung
im Nachbarschaftshaus von bis zu 15 Personen.


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