Kino: Drive

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Datum/Zeit
Date(s) - 04/08/2017
21:00 - 23:00

Veranstaltungsort
Scholle34

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Am Freitag, den 04. August zeigen wir „Drive“ im Nachbarschaftsgarten Scholle 34. Wie immer wird der Einlass eine Stunde vor Filmbeginn sein also ab 20:00.

Der Eintritt kostet 6€.

Vor Ort wird es Flaschenware mit Strohhalmen und Snacks geben. Falls ihr Wein lieber aus Gläsern trinkt empfehlen wir euch diese mitzubringen, da wir leider nur geschlossene Waren verkaufen dürfen. Wir stellen Stühle auf, für einen besseren Komfort lohnt es sich ein Sitzkissen einzupacken.

Es gibt die Möglichkeit vor dem Einlass auf dem Gelände des Nachbarschaftsgartens einzukehren, der Foodtruck öffnet seine Pforten bereits schon um 15:00 Uhr. Ihr könnt also gerne vorweg vegane und vegetarische Spezialitäten genießen und einen tollen Sommerabend einläuten.

Wir freuen uns auf euch!

Eure Freiluftkino Enthusiasten

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Spielfilm, USA 2011
Länge: 101 min.
Regie: Nicolas Winding Refn
Genre: Neo-Noir, Action, Thriller
Darsteller: Ryan Gosling, Carey Mulligan, Bryan Cranston

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In Drive lernen wir einen mysteriösen Mann kennen, dessen Name nie genannt wird und über den alle nur als den „Driver“ (Ryan Gosling) sprechen.Er ist Stuntman und Automechaniker und arbeitet nachts als Fluchtwagenfahrer für Raubüberfälle und kriminelle Machenschaften.

Er redet nicht viel, er fährt, er fährt gut, sehr gut.

Jedoch versucht er sich scheinbar von seiner Vergangenheit loszusagen. Er verliebt sich in seine Nachbarin Irene (Carey Mulligan), deren Mann im Gefängnis sitzt und die sich allein um ihren Sohn kümmern muss. Als er ihren Mann kennenlernt der kurz darauf aus dem Gefängnis entlassen wird spitzen sich die Ereignisse zu und wir lernen das wahre Gesicht des Drivers kennen.

In dem Neo Noir Film Drive wird mit der Erzählgeschwindigkeit gespielt, mal sehen wir actionreiche Rennen, welche sich geradezu überschlagen und dann wieder Szenen, welche sich in die Unendlichkeit zu dehnen scheinen. Der dänische Regisseur Nicolas Winding Refn nutzt diese Stilmittel um mit dem klassischen Actionfilm zu brechen und diesem Meisterwerk einen Arthouse Effekt zu verleihen. Durch die perfekte Untermalung mit Eurosynth Musik, wenigen Dialogen und der intensiven dichten Atmosphäre dieses Films verblüfft Drive den Zuschauer und zieht ihn regelrecht in seinen Bann. Beim 64. Filmfest in Canne gewann Drive in der Kategorie beste Regie.

„Es ist ein cooler, kühler, unendlich faszinierender und hypnotisierender Film geworden, eine Reise buchstäblich an Ende der Nacht, ein L.A.-Neo-Noir, vorangetrieben von einem pumpenden Eurosynth-Soundtrack, seinem lakonischen, zupackenden Ton und einer Besetzung, die so hip ist, dass es fast wehtut.“ (Kino.de)

„Es sind so extreme Szenen, die Nicolas Winding Refn in „Drive“ kombiniert, dass einem nicht nur ob ihres schamlosen Kitsches und ihrer explodierenden Gewalt der Atem stockt. Hinzu kommt auch die Verblüffung darüber, dass sie sich trotz allem zu einem schlüssigen, ästhetisch geradezu zwingenden Film verbinden, der sich in seinen besten Momenten zu rauschhafter Qualität steigert.“ (Spiegel.de)